Grundlagen

Grundlage der Arbeit ist das Erkennen, dass unsere frühesten und nachhaltigsten Prägungen bereits in der Schwangerschaft, während der Geburt und in unserer allerersten Zeit als Baby angelegt werden.

Wie wir die Welt erleben und uns auf Welt beziehen, neugierig forschend, ängstlich, zögerlich, zurückhaltend, immer etwas zu schnell, etc. Wie wir Beziehungen und Vertrauen erleben und gestalten, ob wir uns mit uns selbst grundsätzlich wohl und im Reinen fühlen, all das und noch vieles mehr nimmt dort – in der vorsprachlichen, nicht bewusst zu erinnernden Zeit seinen Anfang.

Grundlage der Arbeit ist aber gleichzeitig die Erfahrung und das Wissen, dass nichts so bleiben muss wie es ist wenn wir es mit unserer Präsenz und unserem liebevollen Bewusstsein berühren und der Transformation zum Heileren hin preisgeben. Das Körpergedächtnis ist dabei unentbehrlich, um die tiefsten Schichten der Erfahrung zugänglich zu machen.

Das Heile, das unverwüstlich in jedem Menschen wohnt zu stärken und größer werden zu lassen, ist Kernanliegen und erreichbares Ziel jedes Prozesses.

Jenseits von Schuld und Unschuld kommen die größeren Zusammenhänge ans Licht und das, was es gebraucht hätte, kann körperlich erfahrbar seelisch nachgeholt werden. So wird Stück für Stück integriert was einst wegen Überwältigung oder Überflutung in der traumatischen Situation abgespalten werden musste und alle Anteile können wieder in Einklang kommen.

Es geht dabei weniger um die Geschichte als vielmehr um eine Neucodierung der gemachten Erfahrung, die alle nachfolgenden Erfahrungen prägte. Durch das Setzen neuer Bahnen im Gehirn werden dem Menschen neue Möglichkeiten eröffnet. Er wird zunehmend freier sein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

Ich arbeite stets prozess- und ressourcenorientiert. Der Mensch und sein Weg stehen im Mittelpunkt.